Kontaktabzug

Kontaktabzug online erstellen – kostenlos

Zieh einen Ordner mit Fotos auf die Seite, wähle das Raster und lade einen beschrifteten Kontaktabzug als PDF herunter. Ohne Konto, ohne Installation — und deine Fotos verlassen nie deinen Browser.

  1. 01

    Hinzufügen

    Ordner auf die Seite ziehen

  2. 02

    Anordnen

    Raster, Beschriftung, Kopfzeile

  3. 03

    Herunterladen

    Druckfertiges PDF in 300 dpi

Was ist ein Kontaktabzug?

Ein Kontaktabzug — auch Kontaktbogen genannt — ist eine einzige Seite mit kleinen, beschrifteten Vorschaubildern aller Aufnahmen eines Shootings, in der Reihenfolge, in der sie entstanden sind. Fotografen nutzen ihn, um Bilder nebeneinander zu vergleichen und mit Kunden die Auswahl abzustimmen, ohne vierzig Dateien einzeln zu öffnen.

Der Name stammt aus der Dunkelkammer: Die Negativstreifen wurden direkt auf das Fotopapier gelegt, also in Kontakt mit dem Papier belichtet. Jedes Bild erschien so in Originalgröße des Negativs, ein ganzer Kleinbildfilm passte auf ein Blatt. Heute ist der Kontaktabzug ein PDF — die Aufgabe ist dieselbe geblieben.

So erstellst du einen Kontaktabzug

  1. Öffne den Kontaktabzug-Editor und ziehe einen Ordner mit Fotos auf die Seite. Die Reihenfolge des Ordners bleibt erhalten.
  2. Lege im Bereich Layout das Raster fest: Spalten (Columns) und Zeilen (Rows), dazu Seitenrand (Gutter) und Bildabstand (Gap).
  3. Schalte unter Labels die Dateinamen ein, damit dein Kunde jedes Bild eindeutig benennen kann. Die Dateiendung kannst du ausblenden.
  4. Füge auf Wunsch eine Kopfzeile mit Kunde, Shooting und Datum sowie ein Watermark (Wasserzeichen) hinzu.
  5. Lade unter Export das PDF herunter — in bis zu 300 dpi, druckfertig auf DIN A4.

Wie viele Bilder passen auf eine Seite?

RasterBilderGeeignet für
3 × 26Eine Vorauswahl präsentieren
4 × 312Immobilien und Innenräume
5 × 420Ein Shooting am Bildschirm sichten
5 × 735Hochzeits-Proofs zum Ankreuzen auf Papier
6 × 848Archiv- und Übersichtsbögen
Bilder pro DIN-A4-Seite und wofür sich die Dichte eignet

Faustregel: Wenn jemand anhand des Bogens entscheiden soll, nicht mehr als 20 Bilder pro Seite — kleiner lassen sich Schärfe und Ausdruck kaum beurteilen. Soll nur ein bekanntes Bild wiedergefunden werden, darf es dichter sein. Ist das Raster voll, beginnt automatisch eine neue Seite.

Wofür Fotografen Kontaktabzüge nutzen

  • Hochzeiten und Events — das Brautpaar wählt die Bilder für das Album aus Hunderten von Aufnahmen.
  • Immobilienfotografie — der Makler wählt in einem Durchgang die Bilder für das Exposé.
  • Porträts und Bewerbungsfotos — der Kunde vergleicht Gesichtsausdrücke nebeneinander und nennt seine Favoriten per Nummer.
  • Redaktion und Werbung — die Bildredaktion sieht die komplette Strecke auf einen Blick.
  • Analoge Fotografie — der Kontaktbogen zu gescannten Negativen ist der Index für jeden Film.

Für diese Aufgaben gibt es fertige Vorlagen, etwa für Hochzeits-Proofs, Porträts oder einen 35-mm-Film pro Seite.

Kontaktabzug, Proof-Sheet oder Moodboard?

Ein Kontaktabzug zeigt alle Aufnahmen eines Shootings in Aufnahmereihenfolge, damit entschieden werden kann, was weiterverwendet wird. Ein Proof-Sheet zeigt eine bereits getroffene Auswahl zur Freigabe; im Alltag werden beide Begriffe oft gleich verwendet. Ein Moodboard entsteht vor dem Shooting und sammelt Referenzen für die Bildsprache.

Häufige Fragen

Was ist ein Kontaktabzug in der Fotografie?
Eine Seite mit kleinen, beschrifteten Vorschaubildern aller Aufnahmen eines Shootings, in Aufnahmereihenfolge. Fotografen nutzen den Kontaktabzug, um Bilder nebeneinander zu vergleichen und mit Kunden die Auswahl abzustimmen.
Kann ich einen Kontaktabzug kostenlos online erstellen?
Ja. Der Editor und der PDF-Download sind kostenlos und brauchen kein Konto. Ein Konto ist nur nötig, wenn du einen Bogen speichern oder einen Freigabe-Link an Kunden senden möchtest.
Werden meine Fotos hochgeladen?
Nein. Die Bilder werden von deinem Browser gelesen und das PDF entsteht auf deinem eigenen Rechner. Gespeichert wird nur, wenn du ein Projekt ausdrücklich in deinem Konto ablegst.
Welche Dateiformate werden unterstützt?
JPEG, PNG, GIF, BMP und WebP. Am besten exportierst du die Bilder vorher mit etwa 1.600 Pixeln an der langen Kante — das reicht für Vorschaubilder und hält das PDF klein genug für den E-Mail-Versand.